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Herzlich Willkommen zu meiner ersten Beitragsserie. Das Thema ist “Das 1×1 der Hochzeitsplanung”.
Darin will ich euch in übersichtlichen Schritten erklären, welche Reihenfolge sinnvoll ist, auf welche Dinge ihr bei der Hochzeitsplanung achten solltet und was euch ganz egal sein darf.

Heute starten wir mit einer Erkenntnis, die sollte eigentlich selbstverständlich sein, ist sie aber nicht. Jedenfalls erlebe ich das in meinem Arbeitsalltag als Hochzeitsplaner oft.

 

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1×1: Es ist EURE Hochzeit. Macht was EUCH gefällt.

Natürlich hat die Mama eine Vorstellung von der Hochzeit der Tochter, oder der beste Freund, die Geschwister haben ja auch schon und Tante Inge und Onkel Rolf haben eh zu allem was zu sagen. Dürfen sie auch. Denn sie alle wollen nur das Beste für euch. Und trotzdem dürft ihr euch hinterher anders entscheiden. Egal ob es um die Location geht, um den Ablauf oder die Gästeliste, alles eure Entscheidung.

Ja, manchmal ist es vernünftiger, weil mit weniger Stress verbunden, den entfernten Cousin einzuladen, weil es die Schwiegermutter unbedingt will. Auch wenn ihr ihn vielleicht noch nie gesehen habt. Man muss und will sich nicht wegen jeder Kleinigkeit streiten, aber die Dinge die euch wichtig sind, die solltet ihr auch durchsetzen.
Manchmal ist es auch möglich einen guten Kompromiss zu finden. Möchte die Familie beispielsweise eine kirchliche Trauung, ihr glaubt zwar an Gott, aber nicht an die Kirche, so kann eine freie Trauung durch einen Theologen alle friedlich stimmen.

Aber am Ende kommt es eben doch darauf an, was ihr wollt.

 

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1×2: Wann und wie

Nach einem erfolgreichen Heiratsantrag ist die nächste Überlegung natürlich “Wann und wie wollen wir heiraten ?”.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten des “Wie” in Deutschland, hauptsächlich

  • die Standesamtliche Trauung,
  • die kirchliche und
  • die freie Trauung.

Die verschiedenen Formen habe ich hier vorgestellt.
Wichtig zur standesamtlichen Trauung ist die Info, das nicht jedes Standesamt Termine länger als ein halbes Jahr vorher reserviert. Daher kann es sein, das euer Traumtermin fürs Standesamt schwer zu bekommen, bzw sehr unsicher ist. Manche Städte vergeben auch kaum Samstagstermine. Deswegen empfehle ich eine Kombination aus standesamtlicher Trauung im kleinen Kreis an einem Wochentag und eine spätere freie oder kirchliche Trauung an einem vorher gut planbaren Wochenende. Das erleichtert die komplette Hochzeitsplanung ganz enorm.

Ob diese nun im Sommer oder Winter stattfindet, ist ganz euch überlassen. Seid ihr eher Wintermenschen und friert wenig? Dann ist auch ein Brautkleid im Schnee toll. Aber der Sommer ist nicht umsonst die Hochzeitssaison, daher solltet ihr euch unbedingt frühzeitig um eine Location kümmern. Dabei können die heiß begehrten Locations in großen Städten wie München oder Berlin auch schon mal 2 Jahre im Voraus gebucht sein. Aber ich habe auch schon 2 Monate vorher noch eine tolle Feierlocation für ein ziemlich spontanes Brautpaar gefunden, also keine Angst und im Zweifel hilft ein Hochzeitsplaner auch mal nur bei der Locationsuche 🙂

Hier geht es weiter mit Teil 2!